33 australische Redewendungen, die du kennen solltest!

Vielen jüngeren Reisenden bereitet vor größeren Reisen die Sprachbarriere Sorgen. Aber selbst wenn dein Englisch richtig gut ist haben die Australier ein paar Wörter auf Lager, die dich verwirren werden. Sogar wenn Englisch deine Muttersprache ist, ist dir die Bedeutung vielleicht nicht auf Anhieb klar. Wir haben den Australischen Slang genauer angeschaut und alle Worte und Ausdrücke gesammelt, die dir immer wieder begegnen werden. Es wird hilfreich sein die Ausdrücke von vornherein zu kennen.

Australier sehen ihren Slang als festen Bestandteil ihrer Kultur an, obwohl viele Worte ihren Ursprung im Britischen, Gälischen und bei den Ureinwohnern Australiens haben. Bei manchen Worten ist jedoch die Bedeutung eine völlig andere als in der Sprache aus der das Wort kommt. Als Tourist sollte man besser gar nicht versuchen viel Slang zu verwenden sondern sich klar ausdrücken.

Grüße und Floskeln

  • Bloody
    Steigerung oder Überspitzung eines Ausdrucks.
    Where is my bloody key? Wo ist mein verdammter Schlüssel?
  • Bugger
    Kundtun von Mitgefühl für Pech.
    Oh, bugger! Oh, so ein Ärger!
  • Hey, how ya goin‘? How’s it goin‘? How ya doin‘?
    Der häufigste Gruß in verschiedenen Varianten.
    Hey, how ya goin‘? Hi, na wie geht’s?
  • Good onya
    Freundlich Zustimmung bei einem positiven Ereignis eines anderen, nicht sarkastisch.
    Good onya! Das freut mich für dich!
  • Goss
    Klatsch und Tratsch.
    What’s the goss? Was ist alles passiert?
  • No worries / No dramas
    Kein Ding oder kein Problem. Wird häufig bei Zustimmung oder Hilfe verwendet.
    No worries, mate! Alles gut!
  • Yeah, nah
    Ich verstehe aber ich stimme nicht zu.
    Yeah, nah! Ja, nee!
  • Take-away
    Du Bestellest beim Imbiss entweder eat-in oder take-away, also zum Mitnehmen. Im britischen Raum ist es eher üblich, to-go zu sagen.
  • Pissed
    Schwer verärgert sein.
    I’m pretty pissed! Ich bin total sauer!
  • She’ll be right
    Floskel für Situationen in denen man im Deutschen das wird schon passen oder mach dir keine Sorgen sagen würde.
  • Shit-faced
    Schwer betrunken sein. Den Ausdruck hört man bei Partygängern häufig, er kommt aber aus dem britischen. In den alten Tagen, in denen der Nachttopf noch aus dem Fenster auf die Straße entleert wurde, rief man kurz eine Warnung und schüttete dann die Exkremente auf die Straße. Die durch Alkohol verzögerte Reaktion führte dazu, dass man verwirrt in die Richtung des Rufes schaute und sich folglich nicht schnell genug in Sicherheit brachte.
    I’m getting shit-faced tonight! Heute Nacht werde ich mich besaufen!
  • Sweet as
    Etwas positiv befürworten oder als positives Adjektiv.
    Sweet as! Bestens!
    That’s a sweet as car! Das ist eine tolles Auto!
  • Youse
    Die Mehrzahl von you.

Personen und Objekte

  • Bastards
    Bastards wird sehr oft verwendet und es ist nicht durchgängig so negativ wie im britischen Raum.
  • Aussie
    Bezeichnet einen Australier.
  • Sheila
    Bezeichnet eine Frau. Wird eher in abgelegenen Gebieten verwendet und gilt als veraltet.
  • Kiwi
    So nennen Australier ihre Neuseeländischen Nachbarn. Die eher rassistische Bezeichnung für einen Neuseeländer ist übrigens Sheepshagger.
  • Mate
    Kumpel oder Freund.
    I’m alright mate – hey mate, isn’t that a mate of yours?
  • Bush, the
    Abgelegene Gebiete die schwach besiedelt und nicht ganz so abgelegen sind wie das richtige Outback.
  • Outback, the
    Das Hinterland von Australien, im Allgemeinen abgelegene Gegenden die unerreichbarer sind als der Bush. Im Outback ist die menschliche Bevölkerung extrem gering und das Land größtenteils unberührt. Man spricht davon im Outback unterwegs zu sein, wenn man fernab der Zivilisation in der abgelegenen Natur unterwegs ist.
  • Bushfire
    Waldbrand. Ein Bushfire zu sehen ist nicht ungewöhnlich, wenn man durch Australien reist. Die meisten kleineren Brände sind sogar erwünscht und harmlos. Kleine Brände beugen großen Bränden vor und sind für Bäume ungefährlich.
  • Maccas
    Für landesweit einheitlich verwendete Bezeichnung für Mc Donald’s, da Mc Donald’s sich in Australien offiziell selber als Maccas bezeichnet.
  • Hungry Jack’s
    Identisch zu Burger King im Rest der Welt. Als Burger King nach Australien expandierte war der Name dort bereits ein eingetragener Name eines Take-away Restaurants in Adelaide. Burger King hat daraufhin einen anderen Namen gewählt.
  • Esky
    Esky ist eine Marke für Kühltruhen die in Australien so verbreitet ist, dass der Name als Synonym für Kühltruhen beliebiger Marken verwendet wird.
  • Roo
    Kurzform für Känguru. In dem Zusammenhang ist die roo-bar ein Rammschutz aus Stahl für Autos.
  • Stubby holder
    Ein Überzug für Bierflaschen, mit dem das Bier kühl gehalten wird.
  • Togs
    Badeanzug oder allgemein Bekleidung die beim Baden getragen wird.
  • Ute
    Kurzform für Utility und bezeichnet einen Kleintransporter, also eine Auto mit Ladefläche.
  • Plonk
    Billiger Wein in schlechter Qualität der ziemlich sicher Kopfschmerzen verursacht. In Deutschland würde man Plörre sagen.
  • Goon
    Goon ist Plonk mit einer Tüte in einem Karton verpackt. Übrigens sehr beliebt bei Backpackern, die auf Partys nichts anderes trinken.
  • Barbie
    Kurzform für Babecue (BBQ) der einen festen Bestandteil der australischen Kultur darstellt.
  • Brekkie
    Kurzform für Breakfast, Frühstück.
  • Thongs
    Fast jeder Australier trägt sie: Flip Flops.

Tipp: Willst du noch mehr über den Slang der Australier wissen? Schau dir das (reine) Wörterbuch Aussie Slang (bei Amazon) an! Für mehr Erklärungen und Hintergrund der Sprache könnte auch dieses Buch für dich interessant sein: Australian Language & Phrasebook (bei Amazon).

Was fehlt natürlich noch? Schimpfwörter! Da die Menge an Schimpfwörtern in Australien ganz besonders umfangreich ist, möchten wir Schimpfwörtern einen eigenen Artikel spendieren. Fällt dir ein Wort ein, dass hier erscheinen sollte? Schreibe uns einen Kommentar!

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Über den Autor

photo_2Hi, ich bin Markus. Auf vier Kontinenten habe ich mein Fernweh gestillt und unterwegs meine Freude am Vlogging entdeckt. Alle meine gesammelten Erfahrung vermittel ich Dir in meinem Blog Wander Dude.

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