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Asien

10 kostenlose Geheimtipps für Tokio

Keine Reise nach Japan ist komplett ohne einen Besuch in Tokio, einer Stadt die wunderbar, seltsam und futuristisch, aber auch in der Zeit eingefroren ist. Tokio wird dich umhauen und wenn du nicht aufpasst wird sie außerdem dein Konto sprengen. Aber keine Angst – ich lebe hier, deshalb kenne ich viele Geheimtipps die du unternehmen und anschauen kannst, ohne einen einzigen Yen dafür zu zahlen! Von heiteren Tempeln und Schreinen über die Hektik geschäftiger Straßen bis zum weltberühmten Fischmarkt kannst du das Beste von Tokyo kostenlos erleben.

Dies ist ein Gastbeitrag von Ana, die nun seit mehrere Jahren in Japan lebt. Besuche Ana auf ihrem Blog. Sie stellt uns hier 10 ihrer liebsten Ziele vor, die wir in Tokyo kostenlos ansteuern können.

10. Besuche Odaiba und spaziere über die Regebogenbrücke

Odaiba ist ein atemberaubender Strandpark in Tokio mit einem künstlichen Strand und einer Mini-Freiheitsstatue. Ein idealer Aussichtspunkt für den Sonnenuntergang. Es gibt verschiedene Möglichkeiten hier her zu kommen. Die meisten Leute nehmen den Zug. Bist du etwas abenteuerlustiger kannst du auf eine Fähre springen. Aber lass dir gesagt sein: Es ist möglich aber die wenigsten kommen per Fähre.

Regenbogen Brücke in Tokyo. Im Vordergrund das kleine Imitat der Freihetsstatue

Ich bin mir nicht sicher, ob es Faulheit ist oder viele den Fußgängerweg schlichtweg nicht kennen, aber er ist ganz sicher eine einzigartige Erfahrung in Tokyo. Der Spaziergang über die Regenbogen gilt als eines der am besten gehüteten Geheimnisse der Stadt. Von hier hast du einen großartigen Blick auf die Skyline und weil kaum Leute hier sind hast du den Anblick außerdem fast für dich alleine. In einem dicht besiedelten Land wie Japan ist das eine Seltenheit.

9. Besuche Nakano Broadway und Nakano Sun Mall

Weniger berühmt als Akihabara, aber genauso cool, sind Nakano Broadway und Nakano Sunmall. Diese Orte sind auch sehr beliebt, um Anime und Mangas zu kaufen. Nakano hat aber noch viel mehr zu bieten. Wahrscheinlich ist es das entspannteste Viertel Tokios und auch eines der ethnisch vielfältigsten. Hier findest du viele Shotengai (die Art Straße, die unten abgebildet ist), die reich an japanischen und internationalen Küchen sind.

Eine Straße in Nakano, Tokyo (Shotengai)

Hier findest du unter anderem eine Eisdiele, die berühmt ist für den Verkauf von bis zu 8 Sorten Softeis auf einem Konus, einem Fischmarkt und einem Tarotkartenleser.

  • Besorg dir eine wahnsinnige Portion Eiscreme bei Daily Chico. Du findest den Laden im Keller vom Nakano Broadway, einem altmodischen Einkaufszentrum. Solltest du Probleme haben ihn zu finden, dann zeig den Leuten ein Foto von einem Eis mit so vielen Schichten, sie werden dich dann in die richtige Richtung lotsen.

8. Zolle dem Senso-ji Temple in Asakusa deinen Respekt

Senso-ji wurde im Jahr 645 erbaut und ist Tokios ältester, buntester und populärster Tempel. Vor den Toren gehst du durch Nakamise, eine lange, belebte Straße mit vielen kleinen Geschäften, die schon mehrere Jahrhunderte überdauert haben.

Der Senso-ji Temple in Asakusa, Tokyo

Du findest hier Souvenirs wie Yukata (lässiger Kimono), jede Menge Klappfächer und alle möglichen japanischen Süßigkeiten. Mein persönlicher Favorit ist Taiyaki, ein fischförmiger (aber nicht aromatisierter!) Kuchen mit Füllung im Inneren. Zum Beispiel könnte er mit roter Bohnenpaste, Schokolade, Schlagsahne oder meinem Lieblings-Pudding gefüllt sein: Oishii!

7. Blick auf die Stadt vom Tokyo Metropolitan Government Building

Wie in jeder anderen Großstadt gibt es in Tokyo eine Reihe von Hochhäusern (Sky Tree, Tokyo Tower), bei denen man reichlich Geld lassen kann, um den Gipfel für eine phantastische Aussicht zu erklimmen.

Blick auf Tokio

Willst du ein sehr gut gehütetes Geheimnis wissen? Du musst nichts bezahlen, um all das zu sehen. Das Tokyo Metropolitan Government Building ist komplett kostenlos und bietet je nach Wetter und Jahreszeit nicht nur eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt, sondern auch eine fantastische Aussicht auf den Mount Fuji.

6. Stürze dich ins Gedränge der Shibuya Kreuzung

Berühmt geworden durch The Fast and the Furious Tokyo Drift, ist Shibuya Scramble Japans geschäftigster Zebrastreifen. Es wird angenommen, dass sich etwa 1000 Leute kreuzen, wenn die Lichter grün zeigen. Das geschäftige Treiben der fleißigen Arbeiter, die mit den Selfie-Stick schwenkenden Touristen wild durcheinander laufen, ist sehenswert.

Die belebte Shibuya Kreuzung in Tokyo

Bleib lange genug stehen und du hast gute Chancen, eine Mario Kart Tour mit kostümierten Fahrern zu sehen. Die beste Aussicht auf die Kreuzung hast du allerdings von oben. Entweder durch die Fenster vom Bahnhof Shibuya oder aus dem zweiten Stock des Starbucks (viel Glück dabei, einen Platz zu bekommen!).

5. Ersteigere ein Mittagessen auf dem Tsukiji Fisch Markt

Wenn du den weltberühmten Tsukiji-Markt erleben möchtest solltest du möglichst früh anreisen. Restaurants und Geschäftsleute bieten hier den Fang des Tages im Großhandel an und kleine Besuchergruppen dürfen den berüchtigten Thunfisch-Auktionen beiwohnen.

Auf dem Tsukiji Fisch Markt in Tokyo

Der Markt ist von 3:30 Uhr bis 6:00 Uhr morgens geöffnet, und in der Zeit haben zwei Gruppen von jeweils 60 Personen die Möglichkeit sich die Aktion anzusehen. Eine Gruppe hat von 5:25 Uhr bis 5:45 Uhr Einlass und die zweite von 5:50 Uhr bis 6:10 Uhr. Um aber wirklich hereingelassen zu werden musst du auf jeden Fall deutlich früher vor Ort sein, da der Ansturm groß ist.

Verpasst du die Auktion gibt es noch genug zu sehen. Tsukiji verfügt über einen Innenmarkt, auf dem die Großhandels- und Thunfischauktionen stattfinden, und einen Außenmarkt mit Einzelhandelsgeschäften und Restaurants, die für die Öffentlichkeit sind. Wenn die Auktion dich interessiert musst du dich ran halten: Der 6. Oktober 2018 wird für Tsukiji der letzte Tag sein. Der äußere Markt bleibt zwar, aber der innere zieht an seinen neuen Standort in Toyosu.

4. Besuche die Giant Ghibli Clock

Tokios einzige viktorianische Vaudeville-Steampunk-Kuckucksuhr ist ein unvergesslicher Anblick. Über 20 Tonnen Kupfer und Stahl wurden in dieses dreistöckige, 60 Fuß breite Kunstwerk integriert, das von Hayao Miyazaki, dem renommierten Regisseur und Mitbegründer von Studio Ghibli, entworfen wurde.

Die Uhr erwacht täglich um 12.00, 15.00, 18.00 und 20.00 Uhr (samstags und sonntags auch um 10.00 Uhr) zum Leben. Figuren laufen zum Geländer, Schmiede beginnen zu arbeiten, Kanon visieren ein Ziel an und auch die Zeiger der Uhr vollführen einen Tanz. Alles bewegen sich in einem fleißigen Ballett, wobei jede Aufführung ungefähr vier Minuten vor der vollen Stunde beginnt. Offiziell benannt, “NI-Tele Really BIG Clock“, befindet sich das Ghibli Meisterwerk in Shidome am Fuße des Nittle Towers.

Schau dir eine detaillierte Photostrecke zur Uhr hier an.

3. Spaziere die Takeshita Straße in Harajuku entlang

Harajuku Nachbarschaft ist international berüchtigt als DER Ort, um Menschen in trendige japanische Jugendmode gekleidet zu sehen. Hier wirst du wahrscheinlich mehr als nur ein paar Leute in ihren Super-Kawaii-Outfits sehen, aber es gibt viele andere Dinge entlang der Takeshita-Straße zu sehen, wie Modeboutiquen, trendige Vintage-Läden, Souvenirs, Schmuckgeschäfte und natürlich die ganzen japanischen Crêpe Stände.

Wenn du 500 Yen übrig hast, schlage ich vor, dich für eine dieser Süßigkeiten anzustellen. Meine persönlichen Favoriten? Alles wo ein Stück Käsekuchen drin ist!

Per Hyperlapse durch Tokyo

2. Besuche Yoyogi Park wünsch dir etwas am Meiji Jingu Schrein

Wenn das hektische Treiben von Harajuku ein bisschen zu viel wird, fahr am besten weiter zum Yoyogi Park und besuch den benachbarten Meiji Jingu-Schrein. Hier findest du ein bisschen Ruhe in der Großstadt. Es ist schwer zu glauben, dass diese riesige Grünfläche mit ihren unzähligen Wegen und Gärten mitten in Tokio liegt.

Holztafeln mit Wünschen im Meiji Jingu Schrein

Besucher des Schreins können an Shinto-religiösen Aktivitäten teilnehmen. Zum Beispiel kannst du Amulette oder Charms kaufen oder einen Wunsch auf eine Ema (eine Holzplatte) schreiben und sie am Schrein zurücklassen in der Hoffnung, dass der Wunsch wahr wird.

Denk daran, deine Hände und deinen Mund am Chōzuya (Reinigungsbrunnen) zu reinigen, bevor du dich der Haupthalle näherst!

1. Lost in Translation in Shinjuku

Die meisten Menschen denken an helle Schilder und Neonlichter, wenn sie sich Tokyo vorstellen. Ich denke nicht, dass einen Ort gibt der diese Vorstellung besser repräsentiert als Shinjuku. Schlendere durch die Straßen und tauche ein in das Gewühle, um ein Gefühl für die futuristischen Aspekte der Stadt zu bekommen. Bist du ein Fan von Kaiju (japanische Monsterfilme), dann musst du den riesigen Godzilla, der über dem Kino thront, unbedingt sehen.

Shinjuku, Tokyo

Besucher von Shinjuku sollten außerdem auf jeden Fall bei Kabukicho, Tokios berüchtigtem Rotlichtviertel, vorbeischauen.

Warst du schonmal in Tokio? Was sind deine Tipps, um viel zu sehen und gleichzeitig wenig Geld auszugeben? Lass uns doch einen Kommentar da!

Über den Autor:

Adenture With Ana

Since 2014, I’ve been on the move creating a life I’m passionate about.

Born during the political upheaval of a post-revolutionary Iran, my family and I escaped the country by foot. After a year living as refugees, we immigrated to Canada and became citizens.

Growing up in a diverse, inclusive city like Toronto nurtures a culture of acceptance in you, and if you’re lucky, often comes with a drive to have new experiences in foreign lands.

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Fotos: Unsplash, Pixabay

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