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Klettern

Training am Campusboard: 6 Übungen

Das Campusboard wurde 1988 als ein effektives Trainingsgerät für Kletterer entwickelt. Beispielsweise nutzte Wolfgang Güllich es, um systematisch für die Route Action Directe trainieren zu können, wodurch es in der Kletterszene weltbekannt wurde.

Ein Campusboard ist ein Trainingsgerät, das in erster Linie beim Klettern zum Stärken der Fingerbeuger und der Oberarmmuskulatur genutzt wird. Es besteht aus bis zu 4m hohen, leicht überhängenden Holzplatten, an die horizontal Holzleisten geschraubt sind. Meist sind nebeneinander mehrere Reihen unterschiedlich großer Leisten angebracht.

Das Campusboard wurde 1988 als ein effektives Trainingsgerät für Kletterer entwickelt. Beispielsweise nutzte Wolfgang Güllich es, um systematisch für die Route Action Directe trainieren zu können, wodurch es in der Kletterszene weltbekannt wurde.

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6 Übungen für das Campusboard

Die Übungen stammen von https://www.cruxcrush.com/ (der Blog ist leider mittlerweile offline). Die Kletterer dort sind Profis und seit viele Jahren aktiv.

Übung 1: Dead Hang

Dabei hängst du ca. 5-10 Sekunden mit beiden Händen an einer Querleiste. Die Hände bleiben offen und lang. Arbeite dich von den großen zu den kleinen Leisten vor.

https://fitnessvolt.com/dead-hangs/
Hervorragende Information, wie diese einfache Übung sich auf den Körper auswirkt. Ihr werden sehen der positive Effekt ist viel größere als man zuerst annehmen würde.

Übung 2: Finger Pullups

Hänge wie bei den Deadhangs und mache 5-10 Klimmzüge hintereinander bevor du 1 Minute Pause machst.

Achte auf die offene Hand um Verletzungen zu vermeiden.

Übung 3: Up-Down’s

Starte im Dead Hang. Greife dann mit einer Hand zwei Leisten höher, verweile kurz und komme dann in den ursprünglichen Zustand zurück. Anschließend wiederholst du das und versuchst noch höher zu greifen.

Mit der anderen Hand gehst du ebenso vor.

Wiederhole das Ganze maximal 2 Minuten lang und mache dann eine Pause.

Übung 4: Bumps

Next Level „Up-Down’s“. Greife mit einer Hand jeweils eine Leiste weiter, bis du das Maximmum deiner Reichweite erreicht hast.

Bei jeder neuen Leiste verweilst du kurz. Anschließend arbeitest du dich genau so zurück und wiederholst das ganze mit dem anderen Arm.

Übung 5: Ladder

Erklettere die Leisten wie eine Leiter. Mach es noch schwieriger, indem nie zwei Hände auf der gleichen Leiste sein dürfen.

Oben angekommen arbeitest du dich wieder nach unten.

Wiederhole das ganze etwas 5 mal mit Pausen dazwischen.

Übung 6: Crossover

Wechsle zwischen benachbarten Tracks. Wenn es dir nicht reicht auf den einfachsten Leisten zu starten kannst du direkt ohne Unterbrechung auf die nächst-schwierigere wechseln.

Fazit

Hier sollte weder übertrieben werden, noch unaufgewärmt geklettert werden. Mir fielen die Übungen anfangs sehr schwer, um genau zu sein habe ich kaum etwas hinbekommen. Mittlerweile ist mir das ganze aber in Fleisch und Blut übergegangen und gehört zu meiner Trainingsroutine. Die Verbesserung ist hier groß, denn direkt am Anfang habe ich die Verbesserung deutlich gemerkt. Allerdings reicht es das vielleicht zweimal die Woche für 16 Minuten zu machen.

Hast du noch Ideen, wie man sich verbessern kann? Ändere Übungen oder Hinweise? Ich freue mich über Tipps!

Die Bilder stammen von https://www.cruxcrush.com/

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