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Klettern

Grundlagen beim Toprope Klettern

Ein jeder Kletterer muss ein Mindestmaß an Fertigkeiten und Ausrüstung mitbringen. Da man erstmal in einfachem Gebiet, wie zum Beispiel einer Kletterhalle, beginnt, sind die Umstände relativ einfach, jedoch trotzdem nicht zu unterschätzen. Gehen mal alle wichtigen Punkte gemeinsam durch!

Ein jeder Kletterer muss ein Mindestmaß an Fertigkeiten und Ausrüstung mitbringen. Da man erstmal in einfachem Gebiet, wie zum Beispiel einer Kletterhalle, beginnt, sind die Umstände relativ einfach, jedoch trotzdem nicht zu unterschätzen. Gehen mal alle wichtigen Punkte gemeinsam durch!

Klettern in der Halle

Wer heutzutage mit dem Klettern beginnt wird sicherlich in der Halle starten und dort mit einem Kurs. Die Halle bietet verschiedene Vorteile: Die Bohrhaken und Umlenker sind sicher, die Wandhöhe ist gering, die Sicherungspunkte sind nicht weit auseinander und der Sichernde steht auf ebenem Boden.

Wichtig: Beim Klettern am Fels muss ein Helm getragen werden! Konzentration! Die häufigsten Fehler treten wegen menschlichem Fehlverhalten ein.

In Hallen werden üblicherweise Kurse angeboten, in denen man die Grundlagen in etwa 2 bis 3 Stunden beigebracht bekommt. Dies ist sozusagen die einfachste Möglichkeit anzufangen. Je nachdem, wo man klettert, gibt es in der Halle bereits eingehangene Seile (Toprope) oder eben nicht. In dem Fall muss vorgestiegen werden, um das Seil selber einzuhängen (Vorstieg).

Klettern mit Toprope

Hängt bereits ein Seil in der Route, dann sind weniger Vorbereitungen zu treffen und es wird weniger Ausrüstung benötigt. Die folgenden Punkte sind dann zu beherrschen:

  • Sicheres Einbinden in das Seil
    Der Kletternde muss sich mit einem Sicherungsknoten in das Seil einbinden. Der Achterknoten und der doppelte Bulin sind die gängigsten Knoten beim Klettern. Erwähnenswert ist, dass sich der Achterknoten nach mehrmaligem Reinfallen richtig fest zieht und schwer zu lösen ist. Der doppelte Bulin hat dieses Problem nicht.
  • Sichern des Partners
    Der Sichernde bleibt am Boden und muss den Kletternden sichern. Es ist heutzutage üblich einen Halbautomaten zu verwenden. Ein solches Gerät blockiert bei entsprechenden Impulsen das Seil und fortan wird nur wenig Kraft benötigt, um die Blockade zu halten. Gängig sind zum Beispiel das Smart vom Mammut oder das Grigri von Petzl.
  • Partnercheck
    Ist das Seil beim Kletternden eingeknotet und beim Sichernden in das Sicherungsgerät eingelegt, dann muss unbedingt ein Partnercheck gemacht werden, bevor geklettert werden darf. Noch mehr Details zum Partnercheck findest du hier: Partnercheck beim Klettern. Zum Check gehören auf jeden Fall die folgenden Punkte:

    1. Kontrolle des Anseilknotens. Der Knoten muss korrekt sein und das Seilende muss mindestens eine halbe Handbreit aus dem Knoten überstehen.
    2. Kontrolle des Sicherungseräts. Durch einen kurzen Belastungstest sieht man sofort, ob das Gerät blockiert und somit korrekt eingelegt ist.
    3. Kontrolle der Karabiner. Verwendete Karabiner müssen fest geschlossen sein.
    4. Kontrolle der Gurtverschlüsse. Die Verschlüsse müssen alle korrekt eingelegt und zugezogen sein. Der Gurt darf nicht zu locker sitzen.
    5. Kontrolle des Seilendes. Dieser Punkt ist beim Vorsteigen von entscheidender Wichtigkeit. Wird das Seil nämlich über seine Gesamtlänge hinaus genutzt und ist das Seilende nicht mit einem Knoten gesichert, rutscht es durch das Sicherungsgerät und der Kletternde stürzt ab.
  • Korrektes Sichern
    Startet der Kletterer, dann muss nun der Sichernde die korrekte Sicherungsmethode verwenden. Dies ist mit Toprope einfacher, als beim Vorstieg. Absolut entscheidend ist, dass die Bremshand immer am Seil bleibt!

Fällt dir noch eine wichtiger Punkt ein, den wir vergessen haben? Lass uns einen Kommentar da und wir können diesen Artikel entsprechend anpassen.

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