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Eine Reise durch Vietnam #4 – Unterwegs nach Ha Long

Unsere Anreise nach Halong war eine kleine Odyssee und wir haben mehr Stopps eingelegt, als nötig gewesen wäre…

Die nächstgrößere Ortschaft in der Nähe von Sa Pa ist Lao Cai. Hier wechseln wir den Bus und starten unseren Trip nach Hanoi. Die Busfahrt wird wohl lockere 9 Stunden dauern.

Abreise aus Sa Pa

Wir sind nicht sofort aus Sa Pa abgereist, sondern haben noch ein paar ruhige Tage hier verbracht. Ein Wanderung ins nahe Tal ist nach der größeren Wanderung auf jeden Fall die reine Entspannung und wir bekommen mehr vom ländlichen Vietnam zu sehen. Vor allem die stufenförmigen Reiseterrassen an allen denkbaren hängen tragen zu einem romantischen Bild von Vietnam bei.

Unseren Spaziergang haben wir bis zum Abend ausgedehnt und bei Anbruch der Dunkelheit Motorrad Taxen zurück nach Sa Pa genommen. der Rückweg war immerhin guten 20 km lang. Glücklicherweise ist im Prinzip jeder Vietnamese, der ein Motorrad fährt, zugleich auch ein Taxi.

Wir steigen in den Bus nach Lao Cai. Die Strecke ist im Vergleich zur weiteren Etappe kurz. In Lao Cai wechseln wir den Bus und hier beginnt der Trip nach Halong. Zwischendurch haben wir aber noch eine Verabredung in Hanoi…

Ein Konzert in Hanoi

Bevor wir nach Sa Pa gefahren sind, kamen wir in einem Straßenrestaurant mit einem Einheimischen ins Gespräch. Er erzählte uns ein bisschen über sich und über das einheimische Essen. Später verabschiedete er sich, kam aber fünf Minuten später wieder und gab uns Konzertkarten mit den Worten er sei Komponist.

Auf der Bühne im Konzerthaus wird uns einiges geboten

Heute, am Weltfrauentag, sind nach Hanoi zurück gereist und haben das Konzert besucht. Da die Einladung in vietnamesischen Schriftzeichen verfasst war hatten wir erst Probleme herauszufinden wo wir überhaupt hin müssen. Letztlich haben wir es aber geschafft und es war phantastisch! Vor allem scheint es, dass wir nicht irgendein Komponisten getroffen haben. Das Konzert hat im Konzerthaus stattgefunden, mit Videoübertragung und vollem Saal. Es war traditionelle Musik. Zum Abschluss wurden wir mit ihm auf der Bühne fotografiert und Corinna bekam  Blumen. Zum komponieren des Albums hat Sid (so heißt der Komponist) übrigens 18 Monate benötigt.

Das Quartett trällert ein wunderbares Lied

Die Anreise aus Sa Pa hat 11 Stunden gedauert und wir kamen um 19:30 Uhr noch pünktlich am Konzerthaus an. Allerdings mit all unserem Gepäck – sehr zur Verwunderung der Konzerhaustangestellten. Auf dem WC haben wir uns dann Konzerttauglich umgezogen.

Eine Nacht im Penthouse

Nach dem Konzert war es bereits spät und wir vollkommen erschöpft. Wir brauchten jetzt ein Zimmer und zwar schnell. Wenn die Möglichkeit Alternativen zu prüfen nicht gegeben ist, muss man sich mit dem zufrieden geben, was man bekommt. So auch unser Zimmer das wir für 13$ die Nacht ergattert haben.

Geschönt gesagt war dies ein Penthouse. Realistisch gesagt war es eine Bretterbude, die auf dem Dach eines Hotels zusammen gehauen wurde. Die Fenster aus Plastikscheiben sind einfach in die Rahmen genagelt worden. Der Straßenverkehr war die ganze Nacht aktiv und es stand eine gewisse Feuchtigkeit im Raum.

Tipp: Bei Booking.com (zur Website) gibt es jede Menge Hotels in Hanoi, die im Voraus gebucht werden können.

Die Toilette war mitten im Raum. Aber immerhin gab es warmes Wasser! In diesem Zimmer sind wir nur eine Nacht geblieben und haben am nächsten Morgen Hanoi wieder verlassen.

Ein Abstecher nach Hai Phong

Abends um 18:10 Uhr geht der Zug von Hanoi Richtung Hai Phong. Wir fahren in der Holzklasse.

Der Bahnhof von Hai Phong

Wir sind nach drei Stunden Fahrt in Hai Phong angekommen und haben wie üblich als erstes ein Hotel gesucht. Ein paar Straßen von unserer Bushaltestelle entfernt haben wir ein schlecht besuchtes Hotel mit 10 Etagen gefunden. Nachdem wir uns ein Zimmer angesehen haben wollten wir gehen. Das Zimmer war nicht schlecht, es standen drei Doppelbetten darin, das Badezimmer war groß, es gab einen Kühlschrank und eine Klimaanlage lief auch schon.

Allerdings war das alles etwas luxuriöser als wir es haben wollten da ein Doppelbett gereicht hätte und wir für einen Kühlschrank keine Verwendung hatten. Nachdem der die Preis durch unsere Versuche zu gehen aber so weit gedrückt wurde (und wir wollten ja wirklich gehen), dass wir bleiben mussten, haben wir die Nacht hier verbracht.

Tipp: Hai Phong hat nichts Touristisches zu bieten. Reist man nach Halong, dann ist es günstiger, direkt von Hanoi anzureisen.

Ankunft in der Halong Bucht

Wir sind mit dem Bus Richtung Halong gefahren und unterwegs an einer Brücke irgendwo im nirgendwo ausgesetzt worden und nach Bãi Cháy gelaufen. Sozusagen. Es ist hier aber wohl die übliche Haltestelle denn es haben direkt wieder Vietnamesen mit ihren Motorbikes bereitgestanden die uns zum Ziel bringen wollten.

Die Promenade von Halong, von hier müssen wir noch ein Stück laufen, bis wir bei den Hotels ankommen

Wir haben aber lieber einen kleinen Spaziergang unternommen und sind von hier zur Ha Long Bucht gelaufen. Das heißt von der Brücke zum Wasser runter und an der Promenade entlang in den Ort.

Es ist ein sehr diesiger Abend aber man sieht bereits die Monolithen im Wasser!

Morgen früh wollen wir eine Bootstour durch die Bucht organisieren.

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