Gefühlsachterbahn beim Heimkehren?

Sei nicht traurig, dass es vorbei ist. Sei froh, dass es passiert ist. So kann man eine Reise im Rückblick sicher beschreiben. Aber wie fühlt man sich, wenn man nach einer Reise wieder nach Hause kommt und wie fühlen andere sich? Um das heraus zu finden habe ich Reisende nach ihren Erfahrungen gefragt und die Meinungen gehen auseinander …

Meine eigene größte Erfahrung habe ich nach meiner Reise durch Nordamerika gemacht. Der Flieger reisst einen mich aus der gewohnten Umgebung und transportiert mich aus meinem Reiseland und was noch schlimmer ist: Anna, mit der ich die ganze Zeit gereist bin, kommt nicht mit. Das ist hart. Ich habe ein Video für euch, in dem man das ganze vielleicht ein wenig nachempfinden kann.

Nach dem Ereignis wollte ich wissen wie es anderen so geht und habe meine Frage in die Runde gestellt. Meine Frage lautet:

Wie fühlst du dich, wenn du nach einer Reise nach Hause kommst?

Jeder kennt das Gefühl und die Meinungen gehen auseinander. Ich danke allen Teilnehmern für ihre Beiträge!

Alice & Eike – Travel&Train

Alice & Eike - Travel&Train

Alice & Eike – Travel&Train

Als wenn man in eine Vogelvoliere zurück fliegt. Es ist alles da, man ist gut versorgt und fühlt sich sicher. Freunde und Familie springen um einen herum. Doch man ist nicht Frei, man schaut raus und weiß, da draußen ist noch so viel zu entdecken und dieses Gefühl von Freiheit kriegt man nur, wenn man wieder los fliegt und all das bekannte hinter sich lässt.

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Julia – Italien und Ich

Julia - Italien und Ich

Julia – Italien und Ich

Für mich ist es das etwas schwierig zu beschreiben, weil ich aktuell nur formell ein Zuhause hab, aber de facto … nun ja, keines. Nicht so richtig zumindest. Ich befinde mich gerade nämlich in einer Übergangsphase im Zuge meiner Auswanderung nach Italien.

Ich schätze, wenn ich nächste Woche meine Wohnung dort beziehe, wird das ein sehr aufregendes, ungewohntes, neues Gefühl werden. Nach all dem Stress und dem Organisieren, hoffe ich, dass sich möglichst schnell eine Art Gelassenheit einstellen wird, fürchte aber, es wird zunächst mal eine sehr Adrenalin geladene Zeit.

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Silja – Fernwehge

Silja - Fernwehge

Silja – Fernwehge

Meistens sehr beschwingt, wegen all dem, was ich auf der Reise erlebt habe. Natürlich auch ein wenig „traurig“, dass es schon wieder vorbei ist, aber ich komme gerne nach Hause. So gerne ich auch Neues kennenlerne, so sehr mag ich meine Heimat, meine eigenen 4 Wände und dass ich ganz genau weiß, wie hier der Hase läuft. Trotzdem: Es dauert nie lange, bis ich am liebsten wieder los ziehen würde.

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Finnweh – Tine

Tine - Finnweh

Tine – Finnweh

Mein Blog steht eigentlich für den Zustand der sich nach einer gewissen Zeit zu Hause einstellt, doch das „Zuhause ankommen“ läuft meist in folgenden Phasen ab: Sofort nach dem Abheben oder Ablegen in Finnland kommt das wehmütge Gefühl, dass nun die Hektik in Deutschland wieder auf einen wartet. Gefolgt wird dieses Gefühl von ein bis zwei Wochen „sich deplaziert fühlen“ um dann langsam wieder zu realisieren, dass wohl alles nix nützt und ich mich mit der Situation abfinde, nur um mich schnellst möglich wieder darum zu kümmert nach Finnland zu reisen. Ein Teufelskreis! =D

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Aussteigen bitte – Corinna

Corinna - Aussteigen Bitte

Corinna – Aussteigen Bitte

Wie fühle ich mich eigentlich, wenn ich nach Hause komme? Ich bin ein wenig Zwiegespalten, denn ich habe tatsächlich schon beides erlebt: große Traurigkeit und auch große Freude bzw. Erleichterung. Ich denke es kommt immer aus das Erlebte an. Nach fast einem Jahr in Neuseeland, kam ich Heim und habe mich irgendwie leer gefühlt. Gestern noch habe ich ein Leben voller Abenteuer erlebt und jetzt sitze ich wieder daheim, in meinen eigenen vier Wänden und starre an die Decke.

Nachdem ich vom Zirkus zurück war, hatte ich allerdings ein ganz anderes Gefühl. Nach drei Monaten mit vielen Menschen und kaum einem Rückzugsort, der wirklich ruhig ist, war ich froh, wieder daheim zu sein. Ich habe mich auf mein Bett fallen lassen, in dem ich mich richtig ausstrecken und breit machen kann und habe es umarmt. Es war toll, wieder zu Hause zu sein. Ich habe es ausgekostet und es genossen.

Alles in allem denke ich, das es (zumindest bei mir) auf die Länge, die Intensität und die Erlebnisse ankommt. Natürlich war auch der Zirkus eine grandiose Erfahrung, über die ich auch gerne berichtet habe, aber ich liebe meine stillen Momente, die dort einfach nicht gegeben waren, die ich aber in Neuseeland sehr wohl und recht häufig hatte – trotz Mehrbettzimmer im Hostel.

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Marlene – Couchabenteurer

Marlene - Couchabenteurer

Marlene – Couchabenteurer

Normalerweise mag ich es überhaupt nicht, nach einer Reise nach Hause zu kommen. Wer mag schon, dass die schönste Zeit des Jahres endet? Aber dieses Jahr nach fast 4 Monaten non stop on Tour habe ich mich in der Tat gefreut. Endlich wieder eine vertraute Umgebung, die persönlichen Sachen und vor allem wieder das eigene Bett. Ich war es so leid, jeden Tag in anderen Betten oder gar im Bus zu schlafen während der Backpackingtour durch Südamerika. Auf mein eigenes, sauberes Bett hatte ich mich am Meisten gefreut bei der Rückkehr!

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Claudine – Country at heart

Claudine - Country at heart

Claudine – Country at heart

Leider habe ich schon bereits in den letzten 2-3 Tagen meines USA-Urlaubes schlechte Laune, weil ich weiß, es geht bald zurück. Die Batterien sind wieder aufgeladen, das Herz voller schöner gesammelter Momente. Da brauche ich Zuhause meist eine gute Woche, um mich wieder zu aklimatisieren und den Kummer erstmal zu überwinden, wieder im Alltag zu sein. Daher dauert die Buchung des nächsten Fluges in die Staaten dann oft nie lange.

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Jörg – Südamerika Backpacker Blog

Jörg - Backpacking Blog

Jörg – Backpacking Blog

Meine Gefühle sind sehr unterschiedlich. Je nach Länge der Reise und wie sie mir gefallen hat.

Wenn ich wieder ankomme, lerne ich zu schätzen, was mir alles während meiner Reise gefehlt hat. Manchmal bin ich aber auch genervt, sofern die Stadtgrenze näherkommt. Am liebsten würde ich wieder umdrehen. Das schreit wieder nach Alltag und die schöne Zeit ist vorbei.

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Jutta – 6 Grad Ost

Jutta - 6 Grad Ost

Jutta – 6 Grad Ost

Sicher, Wehmut schwingt immer mit. Vor allem, wenn man eine Reise sehr genossen, viele wunderbare Eindrücke im Gepäck hat. Trotzdem freue ich mich immer auch auf mein Zuhause. Ich bin kein Dauerreisender. Wie den Wechsel der Jahreszeiten, mag ich am Reisen gerade das Kommen und Gehen, den Abschied und das Wiedersehen, das Unbekannte und das Vertraute. Und dann ist da natürlich die Vorfreude auf den nächsten Trip: Planen, Tage zählen, zu neuen Abenteuern aufbrechen!

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Daniela – Nippon Insider

Daniela - Nippon Insider

Daniela – Nippon Insider

„Jetzt geht es zurück nach Deutschland – ins Energiesparlampen-Land!“. In den ersten Tagen erwische ich mich dabei, wie ich immer, wenn ich einen Raum betrete, erst mal das Licht anmachen muss, weil es so schrecklich dunkel ist.

Genau so, wie die Energiesparlampe brauche ich selbst auch wieder etwas Zeit, um volle Leistung zu bringen. Erstmal gilt es, die Reise zu verarbeiten. Ich ziehe mich zurück, denn die Frage: „Und? Wie war’s?“, überfordert mich hoffnungslos.

Nach wenigen Tagen setzt dann aber die Unruhe ein. Mir fehlt das UNTERWEGS SEIN, will am liebsten wieder losziehen. Und ich vermisse das Licht. Da hilft dann nur eines: Die alte Glühbirne mit 100 Watt wird wieder reingeschraubt!

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Sabine – Ferngeweht

Sabine - Ferngeweht

Sabine – Ferngeweht

Wenn ich nach einer längeren Reise nach Hause komme, freue ich mich vor allem auf mein eigenes Bett. So gern ich das Unterwegssein mag, so gern mag ich auch das Nachhausekommen. Eine lange Weltreise wäre nichts für mich. Ich brauche zwischen den einzelnen Ländern Ruhepausen, um Eindrücke und Gedanken zu sortieren, bevor ich mich zum nächsten Ziel aufmache.

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Ina – Genussbummler

Ina - Genussbummler

Ina – Genussbummler

Nach Hause kommen ist für mich zuerst einmal aufregend. Denn ich bin jedesmal gespannt, ob zu Hause auch wirklich alles in Ordnung ist. Natürlich ist es das immer. Aber dann bin ich wieder angekommen. Hier fühle ich mich geborgen und bin froh wieder zu Hause zu sein. Und nach ein paar Wochen kann ich dann wieder auf reisen gehen.

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Anna – Die Gradwanderung

Anna - die Gradwanderung

Anna – die Gradwanderung

Wie ich mich fühle, wenn ich von einer Reise nach Hause komme, ist ganz unterschiedlich. Manchmal bin ich froh wieder in meinen eigenen vier Wänden zu sein, manchmal möchte ich aber auch am liebsten direkt die nächste Reise planen. In den meisten Fällen packt mich aber – ganz egal, wie ich mich direkt nach der Ankunft fühle – einige Tage später wieder das Fernweh..

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Fazit

Gemischte Gefühle trifft es am besten. Manche freuen sich darauf nach Hause zu kommen, andere sind traurig dass die Reise endet. Aber wir haben alle gemein, dass wir uns aufs nächste mal freuen!

Wie geht es Dir, wenn du heim kommst? Bist du niedergeschlagen oder freust Du Dich? Lass uns an Deinen Erfahrungen teil haben.

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Über den Autor

photo_2Hi, ich bin Markus. Auf vier Kontinenten habe ich mein Fernweh gestillt und unterwegs meine Freude am Vlogging entdeckt. Alle meine gesammelten Erfahrung vermittel ich Dir in meinem Blog Wander Dude.

4 Gedanken zu „Gefühlsachterbahn beim Heimkehren?

    • Hallo Jutta,
      Das Thema als mir jetzt auch wirklich am Herzen. Ich denke es hängt auch mit der Dauer einer Reise zusammen. Wie dem auch sei, es freut mich dass du wieder dabei warst ?? Grüße

  1. …interessant zu lesen, wie es anderen geht nach einer Reise. Mir laufen fast immer die Tränen – schon im Flugzeug – wenn ich aus Helsinki wieder weg muss… zwar mit wunderbaren Erinnerungen im Gepäck, aber auch einer gehörigen Portion Wehmut… bis zum nächsten Mal…
    schöne Grüße, tarja

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