So baust Du ein Bett in Dein Auto ein

Mein Campingwagen war ein Chevrolet Venture aus den Jahr 2004. Vor dem Kauf dachte ich nicht, dass der Wagen so gut geeignet zum Campen ist. Nach dem Einbau eines Bettgestells war der Innenraum übrigens sehr gut eingeteilt und die Schlafmöglichkeit sehr bequem. In diesem Artikel möchte ich mit Dir teilen, wie der Wagen eingerichtet war.

Mit der Zeit habe ich meinen Wagen optimal eingerichtet. Es gibt auch ein Video, in dem ich die Einrichtung auseinander nehme und genau zeige, wie der Wagen eingerichtet ist. Ich bin außerdem der Meinung, dass ein Auto dieser Größe so optimal eingerichtet ist. Ihr bekommt also ein paar gute Anregungen für euer eigenes Auto!

Wo haben wir gearbeitet?

Wir haben uns einen Baumarkt gesucht der einen großen Parkplatz hat und alles verkauft was wir benötigen werden. Auf diesem Parkplatz haben wir uns in die hinterste Ecke gestellt und sind einkaufen gegangen. Die Grundausrüstung ist ein Hammer, eine Holzsäge und eine riesige Menge Nägel. Mit dem richtigen Holz können wir selbstverständlich alles bauen.

Wir verbringen letztlich den halben Tag vor dem Baumarkt. Immer wieder kaufen wir ein paar Kleinigkeiten nach, sägen mit der billigsten Säge die wir finden konnten unsere Bretter zurecht (es war ein Winkelholz dabei) und nageln Pi-mal-Daumen alles zu einem robusten Gestell zusammen.

1. Ladefläche ausbauen

Die Ladefläche kann permanent ausgebaut bleiben und wir müssen das Gerüst niemals entfernen. Anders sieht es bei der Rückbank aus, gelegentlich sollen vielleicht Mitfahrer mitgenommen werden. Wir benötigen also etwas das wir problemlos umbauen können. Wir bauen das ganze deshalb aus zweit Teilen zusammen. Auf der Ladefläche installieren wir einen festen Aufbau auf dem wir liegen werden. Die Liegefläche ist genau auf Höhe der Unterkante der Fenster.

Startsituation. Ein Rahmen auf dem Boden, hier kommt der gesamte Aufbau drauf

Startsituation. Ein Rahmen auf dem Boden, hier kommt der gesamte Aufbau drauf

Glücklicherweise sind sämtliche Fenster verdunkelt. Die Privatsphäre ist ohne Aufwand gegeben und wir können uns den Kauf von Vorhängen sparen. Außerdem ist Camping ja für Parks und die Wildnis geplant, weshalb der Sichtschutz nicht so wichtig ist.

2. Abdeckung der Rückbank

Die Rückbank soll nicht permanent abgedeckt sein. Wir bauen also ein kleines Gestell, das wir in das andere Gestell einhaken und auf die eingeklappten Sitze legen. Das zweite Gestell bekommt ebenfalls einen Lattenrost das im wesentlichen einen Balken und ein Brett verbindet und zur Stabilisierung noch diagonal vernagelt wird. Fertig ist die Camping Modifikation.

Der herausnehmbare Teil über der Rückbank. Natürlich alles extrem stabil dank vieler Nägel. hehe

Der herausnehmbare Teil über der Rückbank. Natürlich alles extrem stabil dank vieler Nägel. hehe

Fazit

Das Gerüst ist schnell zusammen gebaut und hat viele Vorteile. Zur Planung reicht es eine Skizze zu machen, zu überschlagen wieviel Holz man für den Einbau benötigt und einen gutem Platz für den Umbau zu organisieren. Wenn Du gut geplant hast bist du nach wenigen Stunden fertig.

Bei meinem Umbau ist nun genug Stauraum unter der Liegefläche verfügbar und zwei Personen können gut im geräumigen Auto schlafen. Wenige bequem aber auch noch gut möglich sind drei Personen auf der Lagefläche und wer sein Auto extrem auslasten will quartiert noch jemand auf den Fahrersitzen ein. Längenmäßig passt eine Person von 185cm gut auf die Ladefläche. Und insgesamt ist der zusätzliche Raum unter der Liegefläche Gold wert.

Hast Du selber schon mal Camping im Auto gemacht? Oder hast du vielleicht sogar Dein Auto auch irgendwie umgebaut? Lass mir einen Kommentar hier, es würde mich sehr interessieren!

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Über den Autor

photo_2Hi, ich bin Markus. Auf vier Kontinenten habe ich mein Fernweh gestillt und unterwegs meine Freude am Vlogging entdeckt. Alle meine gesammelten Erfahrung vermittel ich Dir in meinem Blog Wander Dude.

5 Gedanken zu „So baust Du ein Bett in Dein Auto ein

  1. Schaut sehr gut aus, tolle Idee muss ich sagen. Wenn man viel außerhalb ist, kann man darin gut schlafen. Groß ist der Sintra ja. Und wie gut konntet ihr darin schlafen?

    • Hallo Andreas, danke für Dein Lob. Man kann in der Tat gut in dem so eingerichteten Auto schlafen. Wir haben teilweise mit vier Leuten in meinem Auto gecampt, wobei dann schon einer auf den Fahrersitzen liegen musste. Bis drei Leute ist das aber gar kein Problem!

      Viele Grüße

  2. Pingback: Ein Road Trip durch die USA #1 – Vorbereitung und Grenzüberquerung | WanderDu.de

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