Ninh Binh, trockene Halong Bucht

Wir haben den Tag in Ninh Binh verbracht und die trockene Halong Bucht, die alte Hauptstadt Hoa Lu und einige Tempel und Reisfelder besucht.Wir sind froh, dass wir uns spontan dafür entschieden haben, einen Tag in dieser Stadt zu verbringen (es wurde eine Stunde vor Ankunft in der Stadt entschieden, denn eigentlich sollte die Fahrt direkt nach Hue gehen).

Mit Fahrrädern erkundeten wir die Umgebung. Wir waren von 11:00 bis 20:00 Uhr unterwegs. Nachfolgend ein paar Bilder der Bootstour. Die ersten beiden Bilder haben wir am Anleger gemacht und dann ging’s los.

Am Anleger liegen zahlreiche Boote für Ausflüge in die trockene Halong Bucht (Tam Coc) bereit. Jedes Boot darf maximal von zwei Touristen oder vier Einheimische besetzt werden (?) und natürlich einem Bootsführer, der die gesamte Distanz rudert. Auch für die Vietnamesen ist dies ein Ausflugsziel, weshalb sehr viele Einheimische die Tour mitgemacht haben. Eine Tour dauert zwei Stunden. Der Ruderer hat echt eine Leistung vollbracht und bei Vielen sieht man die Routine denn sie ruderten mit den Füßen was doch sehr an Radfahrer erinnert.

Pro Person war die Tour für 2,50 Euro (umgerechnet) sehr günstig. In der Ha Long Bucht haben wir 3,50 Euro pro Person hingelegt und durften dafür eine halbe Stunde selber paddeln. Von dem Preis der wir mit fünf Leuten in Ha Long bezahlt haben, bekommt die Bootsführerin aber maximal 10%, der Rest geht an den Betreiber. Das ist schon gemein.

Nach der Bootstour waren wir leicht unterkühlt und sind mit den Fahrrädern weiter zu einem Tempel gefahren. Dann hatten wir uns auch wieder warm gestrampelt.

Nach diesem kurzen Ausflug sind wir mit dem Rad zwischen den Reisfeldern hergefahren. Unser nächstes Ziel war die Stadt Hoa Lu, die einst mal Hauptstadt von Vietnam gewesen sein soll.

Wir sind nach 14 km radfahren in Hoa Lu angekommen. Dort hat man uns einen Fahrradparkplatz angeboten unter der Bedingung, bei Abholung einen Kaffee zu trinken. Wir haben das getrost ignoriert und sind mit dem Rad in die Stadt gefahren. Dort wurde gerade der Markt abgebaut. Wir haben uns ein bisschen umgesehen und sind anschließend im Dunkeln zurück zu unserem Hotel geradelt.

Am Abend gab es in dem Straßenlokal unserer Wahl (vom Hotel direkt um die Ecke) noch ein leckeres Abendessen für gerade mal 25000 Dong pro Person. Das Restaurant wurde anscheinend von dem Koch und seiner Mutter (?) geführt. Die Örtlichkeit war zwar etwas runtergekommen, dafür war das Essen aber sehr lecker und reichlich 😉

Nach unserem Ausflug ging es um 21:30 Uhr mit dem Nachtbus weiter nach Hue. Schon am nächsten Morgen waren wir am Ziel. An einer Raststätte haben wir morgens um 8 Uhr unseren Kaffee getrunken.

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