Delfine füttern in Monkey Mia, Western Australia

Als wir das nette Ehepaar vor ein paar Tagen verlassen haben bestanden sie darauf, dass wir ein paar Kilometer den Highway rauf bei einem Bauern ein paar Dragon Fruits kaufen. Dort angekommen fanden wir am Gebäude einen Tisch mit einer Spaardose und fertig abgepackten Tüten der Früchte vor. Wir haben also ein paar Dollar hinterlassen und ein Dutzend Dragon Fruits mitgenommen.

Ein paar Stunden später wurde es Zeit für eine Pause und wir haben einen Campingplatz angefahren und eine Mittagspause eingelegt.

Benzinplanung im Outback

Der nächste Stop ist eine Tankstelle. Mittlerweile ist klar, dass unser Tank für ca. 550 km reicht. Die nächste Tankstelle ist 400 km entfernt, also tanken wir hier voll. Was für Vehikel ausserdem an der Tankstelle vorbeifahren ist faszinierend: Beispielsweise ein Australischer Camper mit einem Quad auf der Ladefläche, darüber ein Boot und noch ein Wohnwagen am Hänger.

Nächster Stop: Hamelin Pool

Unser nächster Stop war der Hamelin Pool. Nach den Stunden auf dem Highway bot dieser stille Ort ein gutes Kontrastprogramm, denn wir setzten uns gemütlich ans Wasser und hatten einen schönen Blick auf den Sonnenuntergang. Hier ist auch einer der letzten Orte der Welt, an dem es Stromatolithen zu sehen gibt. Wikipedia sagt hierüber:

Eine Kolonie von Stromatolithen, die zu den ältesten Lebensformen der Erde gehören und im 21. Jahrhundert nur noch an wenigen Stellen existieren.

Nächster Stop: Denham

Nach dem Sonnenuntergang sind wir noch die letzten 80km nach Denham gefahren um Julia und Gemma zu treffen. Auf dem Weg haben wir so unglaublich viele Kängurus am Straßenrand gesehen. Zum glück ist uns keins vors Auto gehüpft.

Reiseplanung: Ride Sharing

Da unser Ziel Darwin ist und die Distanz jede Menge Benzin verschlingen wird, haben wir schon in Kalbarri beschlossen Mitreisende aufzunehmen. Die erste Idee war im Hostel zu fragen ob jemand Richtung Norden fahren möchte und schon im zwei Hostel an dem wir gefragt haben wurden wir vermittelt. Der Besitzer hat uns an Julia und Gemma weitergeleitet, die dort einen Monat gearbeitet haben. Da sie bis Denham schon per Anhalter weitergefahren sind, nahmen wir telefonisch Kontakt zu ihnen auf und verabredeten uns, um sie dort zu treffen.

Um 21 Uhr sind wir nun also in Denham beim Hostel angekommen, wo Julia uns in ihr Zimmer eingeladen hat. Wir haben unsere gemeinsame Weiterreise besprochen und uns für den nächsten Tag verabredet, um nach Coral Bay aufzubrechen. Mitreisende zu finden war also recht unproblematisch.

Ein weiterer Abend am BBQ, diesmal in Denham

Am Abend suchen wir uns noch einen netten Ort und finden eine BBQ Anlage. Natürlich 😉 Da wir alles für Hamburger im Van gelagert haben machen wir uns beim BBQ breit und grillen Hamburgerfleisch.

Delfine füttern in Monkey Mia

Am nächsten Morgen wollten wir zur Delfin-Fütterung. Der Plan war aber so früh wie möglich dort zu sein, also wollten wir eine möglichst kurze Anreise haben. Da das Campen auf dem Parkplatz des Delfinariums verboten ist haben wir an der Straße vor dem Haupteingang übernachtet.

Am nächsten Morgen sind wir um 7:00 Uhr aufgestanden und haben uns die Delfin-Fütterung angeschaut. Das ganze läuft so ab, dass die Tourist in heller Vorfreude zum Wasser stürmen und sich etwa knietief in Wasser stellen, um nach einer halben Stunde festzustellen, dass es langsam kalt wird und die Delfine es nicht eilig haben.

Insgesamt kamen ungefähr 10 Delfine zur Fütterung, haben gespielt, sind aus dem Wasser gesprungen und haben sich füttern lassen. Wir sind anschließend noch am Strand geblieben und haben versucht das magische an diesem Ort einzufangen.

Lazy Day

Nachdem die Delfine gegessen haben und wieder ins offene Meer verschwunden sind, verschwanden auch langsam alle Touristen. Wir sind aber noch ein bisschen hier geblieben und haben uns den Strand angesehen.

An der Little Lagoon haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und uns danach wieder auf den Weg gemacht.

Und weil es dort so schön war hier noch ein Panoramafoto von Monkey Mia vom Steg aus gesehen.

Monkey Mia vom Steg aus gesehen. Rechts der Delfinfütterungsplatz

Monkey Mia vom Steg aus gesehen. Rechts der Delfinfütterungsplatz

 

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2 Gedanken zu „Delfine füttern in Monkey Mia, Western Australia

  1. Wow, Delphine füttern gehört mit zu meinen Träumen. Angefaßt habe ich schon mal einen. Fühlt sich komisch an. Gar nicht glatt sondern eher ein wenig rauh. Es sind tolle Tiere und ich wünsche mir das sie in Ruhe gelassen werden, nicht mehr gejagt und gequält (in Delphinarien). Du Erlebst ganz schön was, sehr interessant. Schön das man durch Deinen Blog ein wenig daran teilhaben kann.
    lg. Sue

    • Hallo Sue,
      freut mich, dass es dir gefällt. In Coral Bay war es wirklich schön auf Delfine zu treffen, da sie in Freiheit leben und freiwillig zur Fütterung kommen. Unsere Geschichte ist aber noch lange nicht zu Ende, du darfst gespannt sein 🙂

      Viele Grüße, Markus

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