5 Tage in Exmouth, Teil 3, Western Australia

Wir wollten noch eine weitere Nacht in der Gegend um Exmouth bleiben. Und da weiterhin Hochsaison ist, der Ranger es nicht mag wenn wild gecampt wird und alle Campingplätze ausgebucht sind, versuchen wir unser Glück wieder beim Yardie Homestead.

Wir versuchen es weiter …

Obwohl man uns morgens an der Rezeption sagte, dass wir unseren Platz nicht um eine weitere Nacht verlängern können weil er schon reserviert ist, kamen wir also abends noch mal vorbei, um an der Rezeption zu fragen, ob doch noch ein Platz frei geblieben ist. Unser Weg führte uns eh noch mal an diesem Campingplatz vorbei. Die Rezeption war bereits geschlossen.

Wir beschlossen ein Runde auf dem Campingplatz zu drehen und einfach Ausschau nach einem freiem Campingplatz zu halten. Und siehe da, ganz hinten standen nur vereinzelte Camper Wagen auf einer riesen Wiese. Wir stellten uns dazu und fragten unsere Nachbarn was es mit der großen Wiese auf sich hat. Wir erfuhren, dass es eine Notcampingwiese ist, da wegen der Ferien alles ausgebucht ist. Die Plätze sind nicht fest zugewiesen, deshalb konnten wir dort stehen bleiben und waren wieder eine Nacht sicher vor dem Ranger 😀

Yardie Homestead, unser Nachbar hat einen Kleinwagen mit Klappzelt auf dem Dach

Yardie Homestead, unser Nachbar hat einen Kleinwagen mit Klappzelt auf dem Dach

Reisevorbereitung, zurück ins Outback

Unser Weg führt uns wieder ins Outback zurück und wir rüsten uns wieder mit Vorräten aus und tanken wieder voll. Zur Übersicht hier noch eine Karte.

Exmouth in Western Australia. Wir müssen zurück zum North West Coastal Highway und dann Richtung Norden

Um 10 Uhr haben wir Exmouth verlassen. Das Ortseingangsschild hat uns von dieser Seite verabschiedet und wir sind unterwegs zu den nächsten Sehenswürdigkeiten auf unserem Weg.

Farewell, diesmal geht es in die andere Richtung und das Schild verabschiedet uns

Farewell, diesmal geht es in die andere Richtung und das Schild verabschiedet uns

Neue Ziele

Pebble Beach

Wir steuerten Pebble Beach an. ein weitläufiger Strand, den wir für uns alleine hatten. Der Strand war voller Kieselsteine, die alle in ihrer Mitte ein Loch hatten. Aus welchem Grund auch immer. Sie sind jedenfalls perfekt und beispielsweise Halsketten zu basteln, nette Souvenirs. Wir haben für alle Fälle mal einen kleinen Berg davon eingepackt.

Per Anhalter zum Shothole Canyon

Nachdem jeder genug Steine gesammelt hat, sind wir weiter zum Shothole Canyon gefahren. Die Straße war leider nicht geteert und unser Van ist für so etwas nicht geeignet, daher sind wir mit gerade mal 15 bis 20 km/h gefahren, was immer noch recht schnell war, denn unsere Einrichtung hat sich scheppernd und klirrend im ganzen Van verteilt.

Da uns noch eine große Distanz bevorstand und wir hierfür sicher eine Stunde gebraucht hätten, entschieden wir uns per Anhalter zu reisen. Australier sind mit ihren dicken SUVs gut auf solche Straßen eingestellt und ballern sie auch meistens mit 100 km/h entlang.

Wir hatten Glück, denn das erste Auto hat uns alle mitgenommen. Es war ein Pärchen in unserem Alter (sie Journalistin aus Deutschland, er Lehrer in Australien). Wir sind nach weniger als zehn Minuten angekommen und es gab definitiv Abschnitte die wir mit dem Van nicht hätten schaffen können.

Ein Panorama vom Platz

Ein Panorama vom Platz

Charles Knife

Zurück an unserem Van ging es weiter zur Charles Knife Road mit ihren Atemberaubenden Ausblicken. Leider war auch diese Straße nur zum Teil geteert, so dass wir nur 2/3 der Straße gefahren sind aber für schöne Ausblicke hat es gereicht.

Ungeteerte Straßen zu den Sehenswürdigkeiten

Die Straßen hier erscheinen uns noch erwähnenswert, da wir ja den Shothole Canyon mit unsere Vehikel nicht erreichen konnten und die Charles Knife Road auch nur relativ langsam befahren konnten.

Noch vor Sonnenuntergang (ca. 16:30Uhr) sind wir weitergefahren, um 200km weiter den freien Campingplatz zu erreichen.

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