5 Tage in Exmouth, Teil 1, Western Australia

Von Coral Bay ging es weiter nach Exmouth, was als Urlaubsmekka der Australier gilt. Zumindest im Westen. Das hat zur Folge, dass sich hier sehr viele Urlauber tummeln und Campingplätze fast immer voll belegt sind.

Anreise

Nach vier Stunden Fahrt durchs Outback sind wir in Exmouth angekommen. Wie üblich erkundigen wir uns bei der zentral gelegenen Tourist Information über alle wichtige Orte und Sehenswürdigkeiten in und um Exmouth.

Marker am Ortseingang von Exmouth

Marker am Ortseingang von Exmouth

Da Julia am nächsten Tag mit Walesharks tauchen will, suchen wir auch noch einen günstigen Anbieter hierfür und fahren anschließend für ein Picknick zum Strand, wo es zu unserer Freude wieder ein BBQ gibt.

Vier Stunden Fahrt von Coral Bay nach Exmouth (Marker)

Der erste Abend in Exmouth

Wir verbrachten den Abend am Citybeach mit Blick aufs Meer, allerdings Richtung Osten. Es wurde wieder lustig, weil Julia es am Abend geschafft hat eine Kakalake zu dressieren und sie nach Lust und Laune zu dirigieren.

Waleshark Tauchtour, Standbesuch und Camping

Wir standen früh auf, denn wir wollten mit Julia ihren Ausflug organisieren. Im Ort gibt es mehrere Anbieter für die Tour und der Preis beläuft sich eigentlich immer auf ungefähr 400$. Uns hat es auch in den Fingern gejuckt diese Tour mitzumachen aber wir haben letztlich davon abstand genommen, weil das Interesse in Relation zum Preis doch zu gering war.

Lage von Exmouth in Relation zu ganz Australien

Anschließend haben wir alle Strände des Cape Range Nationalparks anfahren, die mit Abstand von 10 bis 20 Kilometer über die Küste des Parks verteilt sind. Man hat die Möglichkeit an einem der Strände sehr preiswert einen Campingplatz zu mieten und teil ihn sich mit nur mit 3 bis vier weiteren Campern. Da jetzt aber Urlaubssaison ist kann man einen solchen Platz nur zwischen 5:00 und 6:00 Uhr morgens ergattern, wenn zufällig einer frei wird.

Die Gründe Markierung ist der Cape Range Nationalpark bei Exmouth

Die Zeit rast, wenn man solche Ausflüge macht. Nachdem wir die Strände abgeklappert hatten, wurde es auch schon langsam dunkel. Wir entschieden uns also den Abend am Leuchtturm zu Picknicken. Der Leuchtturm steht auf einer leichten Anhöhe und man hat einen phantastischen Blick in jede Richtung.

Chillout am Leuchtturm. Strandbesuche strengen an

Der Leuchtturm liegt vor der Zufahrt zum Park. Hier lassen wir uns auf einen Kaffee nieder und essen bei Sonnenuntergang zu Abend.

Der nächste Tag, Julia geht tauchen

Am nächsten Tag ist Julia früh morgens mit dem Reisebus zu ihrer Tour rausgefahren und wir sahen uns nach einem Stellplatz für die Nacht um. Im Moment sind, abgesehen von der herbstlichen Jahreszeit, auch noch Schulferien und alle Campingplätze sind ausgebucht.

Julias Reisebus zu den Walesharks

Julias Reisebus zu den Walesharks

Im Ort gibt es einen Overflow, das heisst einen Sportplatz auf dem man campen darf, der pro Vehikel pro Nacht schlappe 75$ kosten soll und ausser einer Toilette nichts bietet. Zum Glück wurde uns noch der Yardie Homestead Caravan Park empfohlen, auf dem wir für deutlich weniger untergekommen sind. Der offizielle Stellplatz war für diese Nacht so wichtig, da der Ranger heute Morgen gesehen hat wie wir von unserem Campingplatz aus dem Busch gekommen sind. Das hat er nicht gern gesehen!

Den Tag brachten wir wieder mit Besichtigungen zu. Dummerweise konnten wir Julia nicht mitteilen, auf welchem Campingplatz wir nun sein würden. Wir sind weit weg von allen Mobilfunknetzen. Daher haben wir einen Abstecher zum Jetty gemacht und an ihrem Reisebus eine Nachricht hinterlassen. Somit haben wir sie zwar abends am Jetty verpasst, sie aber im Anschluss am Caravan Park getroffen.

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